Für kleines Geld viel geboten

Dieses kleine, aber interessante Museum gehört zu den ältesten Museen bürgerlichen Ursprungs des Landes. 1884 wurden hier, im "Herderschen Haus", die Sammlungen des 1831 gegründeten Geschichts- und Altertumsvereins untergebracht und die "Altertumshalle" eingerichtet. Im 16. Jahrhundert befand sich das Gebäude noch im Besitz der am Rottweiler Hofgericht tätigen Herren von Grafeneck, bis es Martin Herderer schließlich 1598 erwarb. Das Haus wurde im Jahre 1780 durch Thadeus Herderer, der 1764 Bürgermeister von Rottweil war, erneuert. Die Geschichte der ehemaligen Reichsstadt und ihrer Umgebung vom Frühen Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert wird in diesem Museum aufgearbeitet. Dabei bekommt auch die Alltagskultur der Zeit zwischen 1750 und 1870 besondere Beachtung.

Stadtmuseum Rottweil 
Modell der mittelalterlichen Stadt (linkes Bild), "Narrensprüngle" von Otto Wolf (Mitte), Rätsel-/Lerntafel zu verschiedenen Rottweiler Bauwerken (rechtes Bild)


Kartografie, die einen besonderen Platz einnimmt

Das Glanzstück der Ausstellung ist sicherlich die Pürschgerichtskarte des David Rötlin von 1564. Im Zentrum der zwei Meter im Durchschnitt messenden Karte des Rottweiler Pürschgerichtsbezirks ist die Stadt vom Kapellenturm aus in Zentralperspektive detailgetreu wiedergegeben. Sie ist ein bedeutendes Zeugnis der Kartographie und zugleich der Rottweiler Stadtgeschichte. Auch das Gebäude in der Präsenzgasse befindet sich auf der Karte bzw. auf dem sich im Erdgeschoss befindlichen Modell. Als Rötlin die Karte malte, hatte die Kartografie per se schon an Aufschwung gewonnen. Seine Karte zeigte eine Fläche von etwa 800 Quadratkilometern und stellt 62 Dörfer und Stadtansichten wirklichkeitsgetreu dar, wobei sie auch Flussläufe und Waldbewuchs berücksichtigt.


Fasnacht – multimedial nahe gebracht

Wer sich für die Fasnet mit ihren historischen Narrenkleidern interessiert, findet im Stadtmuseum Exponate des 18. / 19. Jahrhunderts. Eine volkskundliche Besonderheit ist das um 1900 entstandene "Narrensprüngle" von Otto Wolf. Der Tapeziermeister und Verfasser des Textes für den Rottweiler Narrenmarsch fertigte um 1900 das Bühnenbildmodell des Narrensprungs mit 167 auf Pappe gemalten Narren sowie – als Zuschauer – rund 100 alteingesessenen, inzwischen schon verstorbenen, Rottweiler Bürgern in Porträtfotos.


Neue Ausstellungsteile

Neu eröffnet seit August 2020 ist die Ausstellung zum Alten Spital (Heilig-Geist-Spital), in dem bis in die 1970er Jahre die Kinder Rottweils geboren wurden. Nach 1984 war es ein Alten- und Pflegeheim. Mit verschiedenen Ausstellungsstücken aus dem Bestand des Spitals und Erläuterungen auf Schautafeln wird hier versucht die damaligen medizinischen Betreuungsmöglichkeiten und geschichtliche Hintergründe darzustellen. Ein Fotoalbum erinnert an die lebhafte Geschichte des Hauses, die schon im 13. Jahrhundert begann. Seit seiner Gründung wurde im Spital soziale Arbeit geleistet.

Eine zeitlich befristete Ausstellung zum neuen Rottweiler Skatepark zeigt im obersten Stockwerk mithilfe ausdrucksstarken Fotografien, Videos und Exponaten (die man beim Eigentümer erwerben kann) imposant die Entstehung der vom Verein "Rollbrett Rottweil" initiierten und mit-umgesetzten Skatepark-Anlage.


Für ein sehr kleines Budget (ab 18 Jahren 2 € Eintritt pro Person) kann man über verschiedene Epochen, über die Fasnet, über Zünfte und Handwerk und vieles mehr Wissenswertes erfahren.


Für Kinder:
Im Stockwerk der Pürschgerichtskarte ist ein Maltisch für Kinder eingerichtet, während sich Eltern über altertümliche und zeitgenössische Themen informieren können.

 

Adresse:
Stadtmuseum
Hauptstraße 20
78628 Rottweil


Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag 14 – 16 Uhr
Fasnetsmontag & -dienstag 10 – 16 Uhr

 

Quellen: diverse Flyer der Stadt Rottweil; Informationsblatt des Stadtmuseums Rottweil zur Pürschgerichtskarte; Homepage des Landesarchivs Baden-Württemberg

Fotos: © Monika Paj 2020

Ein Park für einen abwechslungsreichen Familien-Ausflug

Einen erlebnisreichen und vielfältig gestaltbaren Tag verspricht das Tatzmania Löffingen, das neben seinem ursprünglichen Angebot als Tierpark nunmehr auch Spaß und Toben im Programm hat: neben den zahlreichen Wildtieren, der weitläufigen Anlage mit Schönem und Abwechslungsreichem für's Auge, ist für die kleinen Besucher*innen allerhand geboten. Mutige treibt es in die rasanten Fahrgeschäfte, für Freizeitpark-Neulinge gibt es Kinder-Flöße zum Allein paddeln und langsame Fahrgeschäfte. Bei schlechtem Wetter steht der Indoor-Spiel- und Tobebereich zur Verfügung.

Freizeitpark Tatzmania
Ein Park für Jung und Alt - Tiere in naturnah angelegten Gehegen, Fahrspaß und gemütliche Bänke

Zoo

Viele heimische und exotische Tiere sind in besonders naturnah gestalteten Gehegen untergebracht, unter anderem prächtige Wildkatzen (Tiger und Löwen), Berberaffen, Steppenzebras u.v.m.
Auf einem langen Spaziergang erkunden Besucherinnen und Besucher die großzügig angelegten Gehege. Kommentierte Fütterungen werden für einige Tierarten zu festgelegten Tageszeiten angeboten.


Dschungelland – Indoor Spielplatz

Rutschen, Ballbecken, Klettermöglichkeiten, Tiefseilgarten u.v.m.
Die Kleinen sind eifrig im Kletterparcours unterwegs, während sich die Eltern Kaffee und Kuchen schmecken lassen.


Fahrgeschäfte für die ganze Familie

Schon für 3-Jährige (mit Begleitung) gibt es Fahrgeschäfte. Im Floß kommen kleine Besucherinnen und Besucher schon ohne Mama oder Papa paddelnd vorwärts. Auch für Adrenalin-Junkies ist etwas geboten: mehrere Fahrgeschäfte, wie die neue Achterbahn oder der Freefall Tower versprechen Nervenkitzel.


Gastronomie:
Ein Imbiss im Dschungelland, ein Biergarten sowie das Restaurant Erongo sorgen für volle Bäuche. Mitgebrachtes Vesper kann man auf einer der zahlreichen (teilweise überdachten) Bänke genießen.


Adresse:
Wildpark 1, 79843 Löffingen, Tel.: 07654 8068144

Öffnungszeiten: 10 bis 17 Uhr (Apr.-Nov.)
Eintritt: Erwachsene 18,00 € (ab 12 Jahren), Kinder 15,00 € (4-11 Jahre)

 

Quellen: Flyer des TATZMANIA Löffingen; Schautafeln Im Freizeitpark; Irrtümer vorbehalten.
Fotos: © Monika Paj 2020

 

Beeindruckende Wasser- und Heiztechnik im römischen Rottweil

Die auf der sog. Römerstraße Necker-Alb-Aare gelegene Archäologische Fundstätte liefert beindruckendes Zeugnis römischer Geschichte in Rottweil. Das 1967 durch das Staatliche Amt für Denkmalpflege Tübingen ausgegrabene und der Bevölkerung zugänglich gemachte Legionsbad war eingebettet in eine römische Siedlung, von der man heute weiß, dass sie einst als Legionslager und später als Hilfstruppenlager diente.

Roemisches Legionsbad 

Bedeutende Thermenanlage

Das um 75/ 80 n. Chr. errichtete Römische Legionsbad zählt zu den bedeutendsten Anlagen seiner Art in Baden-Württemberg. Die Ruine zeigt den eigentlichen Badetrakt mit beheizten und unbeheizten Räumen sowie kalten und warmen Wasserwannen.

Die römischen Siedlungsbereiche erstrecken sich zirka 2 km südlich der mittelalterlichen Kernstadt im heutigen Stadtteil Rottweil-Altstadt zwischen dem Neckar und der Prim (Teile einer Fußbodenheizung unter der St. Pelagius Kirche zu besichtigen) sowie links des Neckars in der Rottweiler Mittelstadt (Legionsbad).

Das Wissen, dass Rottweil (Arae Flaviae) schon in Zeiten der Römer eine Stadt nach dem römischen Stadtbegriff war, ist auf den Fund eines Schreibtäfelchens im Jahre 1950 zurück zu führen. Dieses Täfelchen kann im Dominikanermuseum besichtigt werden. Dort wird man innerhalb der Abteilung "römisches rottweil – arae flaviae" auch durch einen typischen Tag im römischen Rottweil im 2. Jahrhundert nach Christus geführt. Die Ausstellung vermittelt Spannendes über die Heiz- und Bad-Technik, Wasser- und Abwasserleitungen dieser Kultur. Das Rottweiler Labrum (Handwaschbecken), das bei der St. Pelagius Kirche Rottweil-Altstadt gefunden wurde, ist auch im Dominikanermuseum ausgestellt.


Jederzeit erkundbar

Die Freilichtanlage Römisches Legionsbad ist jederzeit zugänglich; der Eintritt ist frei. Schautafeln vermitteln Wissenswertes und schlagen die Brücke zu weiteren Ausstellungsteilen im Dominikanermuseum und in Rottweil-Altstadt. In diesem Zusammenhang ist es auch lohnenswert den Römerpfad zu erkunden, der in diesem Jahr mit fünf 5 Wegmarkern kenntlich gemacht wurde.

 

Adresse:
Ecke Königstraße / Hölderstraße (am Stadtfriedhof)
78628 Rottweil

Öffnungszeiten: Jederzeit zugänglich
Eintritt frei

 

Quellen: Flyer der Stadt Rottweil "Kunst & Museen in Rottweil"; Schautafeln im Römischen Legionsbad
Fotos: © Monika Paj 2020

 

Drei Epochen. Ein Ort.

Die auf dem Gebäude schon von weitem erkennbaren Lettern fassen anschaulich zusammen, was den Besucher im 1992 eröffneten Dominikanermuseum, dem Zweigmuseum des Landesmuseums Württemberg, erwartet: über Rottweil und die umliegende Region über drei Epochen hinweg viele Eindrücke zu gewinnen.

Dominikanermuseum - drei Abteilungen 

Ausgrabungsfunde der einzigen römischen Stadt Baden-Württembergs (Abteilung "römisches rottweil"), herausragende Holzbildwerke und Altarblätter von bedeutenden schwäbischen Bildhauern der Spätgotik (Abt. "Sammlung Dursch") und wechselnde Ausstellungen zur Gegenwartskunst (Abt. "kunst raum rottweil") geben Einblick in die drei Epochen.

Während im "kunst raum rottweil" zuletzt Stahlplastiken des Rottweiler Künstlers Jürgen Knubben anlässlich seines 65 Geburtstages präsentiert wurden - die neue Ausstellung "Kunst im Kreis III. Kompositionen und Konzepte" konnte leider noch nicht eröffnet werden - beinhaltet der Ausstellungsteil "arae flaviae" historische, kleine wie große Fundstücke aus der Zeit der Entstehung der römischen Kastelle und Militärlager ab 70 n. Chr.  Die in 2011 neu konzipierte Ausstellung beherbergt das 1834 in einem Hofgut in Rottweil-Altstadt gefundene Mosaik des Orpheus, das den Fußboden einer römischen Villa in "Arae Flaviae" zierte. Mosaike waren nicht nur in Rottweil, sondern generell für die Römerzeit in Baden-Württemberg von zentraler Bedeutung. Auch die Schreibtafel, auf der Rottweil am 4. August 186 n. Chr. als Stadt (municipium) bezeichnet wird, ist hier zu sehen. Zahlreiche weitere Exponate, wie z. B. ein Umschalthahn für warmes und kaltes Wasser oder auch die Ausstellungsstücke zum Bade- und Heizwesen dokumentieren die hohe technische Entwicklung der römischen Kultur. In dieser Ausstellung gewinnt man einen Einblick in das Leben der Zivilisten und Soldaten in dieser Zeit. Ergänzend dazu lohnt es sich, das Römische Legionsbad zu besichtigen.

Ebenfalls neu konzipiert wurde die "Sammlung Dursch", die zu den überregional bedeutenden Ausstellungsstätten gotischer Sakralkunst zählt.
Dr. Johann Georg Martin Dursch war von 1850 bis zu seinem Tod (1881) Stadtpfarrer und Dekan in Rottweil. Schon während seiner Zeit als Gymnasiallehrer sammelte er mittelalterliche Kunstwerke. Sein Ziel war es, Objekte, die durch die Modernisierung von Kirchen bzw. im Rahmen der Säkularisation keine Verwendung mehr fanden, zu "retten". Als er nach Rottweil kam, brachte er seine beachtliche Sammlung mit. Diese fand in der Lorenzkapelle eine neue Heimat. In den Besitz der Stadt Rottweil gelangte sie, als König Wilhelm I. von Württemberg die Sammlung kaufte und sie der Stadt schenkte.

Die etwa 180 Holzbildwerke und Altarblätter des 13. bis frühen 17. Jahrhunderts umfassende Sammlung wurde 2019 neu präsentiert. Nach modernen Museumsstandards konzipiert, führen die Gänge und Wege besucherfreundlich durch die imposanten Kunstwerke. Mit prägnanten Überschriften und kräftigen Farben wird der Besucher abgeholt, inhaltlich sowie emotional. Kleine Besucherinnen und Besucher sollen Mitmach-Stationen und ein Familienheft zur Auseinandersetzung mit dieser Epoche anregen.

 

Adresse:
Kriegsdamm 4, 78628 Rottweil, Tel.: 0741 7662

Öffnungszeiten: Di – So 10 bis 17 Uhr, an besonderen Feiertagen geschlossen
Eintritt: Erwachsene 5,00 €, Familienkarte 8,00 €, unter 18 Jahren frei

Am dritten Sonntag im Monat: öffentliche Führung (2,00 € zzgl. Eintritt, unter 18 Jahren frei)

 

Quellen: Flyer der Stadt Rottweil "Kunst & Museen in Rottweil"; Pressemitteilung des Dominkanermuseums "Arae Flaviae überarbeitet" vom 05.07.2011 auf der Homepage der Stadt Rottweil; Homepage des Dominikanermuseum Rottweil; Flyer "Städtische Museen Jahresprogramm 2020"
Fotos: © Monika Paj 2020

 

 

Deutschlands höchste (öffentliche) Aussichtsplattform

In 232 Metern Höhe genießt man als Besucher des thyssenkrupp Testturmes die fantastische 360-Grad-Sicht auf das Rottweiler Umland, die Schwäbische Alb und bei guter Sicht auch auf die Schweizer Alpen.

Den Berliner Fernsehturm mit der bis dahin höchsten Aussichtsplattform Deutschlands (203 m) und den Stuttgarter Fernsehturm als Baden-Württembergs höchste Plattform (152 m) hat der Testturm damit überrundet.

Testturm und Aussicht von der Plattform
Aussicht auf das Rottweiler Umland bzw. auf Rottweil (Bild links und rechts). Testturm im Oktober 2018 (mittleres Bild)

2.640 Tonnen Stahl und 15.000 Kubikmeter Beton waren nötig, um den filigran wirkenden Koloss fertig zu stellen. Das Schwergewicht ist so schwer, wie 8.000 Afrikanische Elefanten (40.000 Tonnen). Eingehüllt ist der Betonriese in eine 17.000 Quadratmeter große Hülle aus einem mit PTFE (z. B. Teflon) beschichteten Glasfasergewebe – einem technisch hoch leistungsfähigem Material, das sich selbst reinigt, langlebig ist und von weitem fast transparent anmutet. Die Hülle soll das Bauwerk vor intensiver Sonneneinstrahlung sowie Wind schützen und ermöglicht immer neue Lichteinfälle im Inneren des Turms. 

Apropos Licht: Zuletzt wurde der Turm während der Aktion "Night of Light" am 22.06.2020 rot beleuchtet – eine bundesweite Aktion, bei der in mehr als 6.000 deutschen Städten die unterschiedlichsten Veranstaltungsorte mit rotem Licht illuminiert worden waren, um auf die Probleme durch Corona-bedingte Veranstaltungsabsagen aufmerksam zu machen. 


Tests für die Städte von morgen

Das von bis zu 100 Ingenieuren geplante Bauwerk dient dazu unter realen Bedingungen Aufzugslösungen der Zukunft zu testen und Aufzugsinnovationen zu zertifizieren. Dabei werden Fahrgeschwindigkeiten von bis zu 18 m/s (= 64,8 km/h) erreicht. Drei der zwölf vorhandenen Aufzugsschächte sind für das revolutionäre seillose Mehrkabinenaufzugssystem MULTI vorgesehen, das hier zur Marktreife gebracht werden soll. "Die Technologie der Magnetschwebebahn hält Einzug in der Aufzugbranche, wodurch die Förderleistung um bis zu 50 Prozent gesteigert und der Raumbedarf in Gebäuden erheblich gesenkt werden kann", so informiert thyssenkrupp interessierte Webseiten-Besucher.
Der Testtower trage dazu bei, dass die Entwicklungszeit zukünftiger und bereits in der Konstruktionsphase befindlicher Wolkenkratzer auf der ganzen Welt verkürzt werden könne, heißt es weiter in den Erläuterungen.


Der Turm – ein Fenster ins Umland

Unabhängig von den beeindruckenden Zahlen und Zielen ist der Turm für den Besucher, was er einfach ist:
ein Fenster in die landschaftlich schöne Umgebung und natürlich auch in die technologisierte Zukunft.

Impressionen Testtower
Boden-Plattform (linkes Bild). Aussichtsplattform in 232 Metern Höhe (rechtes Bild)


Öffentliche Führungen werden jeweils sonntags um 14:00 Uhr an der Boden-Plattform durchgeführt, Preis/ Person: 6,00 € (Fahrt zur Aussichtsplattform nicht enthalten).
Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Seite News.



Textquellen: Homepage der Stadt Rottweil; Homepage thyssenkrupp Testturm
Fotos: © Monika Paj 2018